MAGAZIN: Unsere Stadt Bernau

Von THEODOR WENDT

Von den Anfängen der Stadt, ihrer Besiedlung, gibt es keine urkundlichen Aufzeichnungen. Aber die geografischen Gegebenheiten: frisches Wasser von der Panke, einem gewundenen Bach, ein Sumpf im Anschluss an den Bach, der als Schutz diente, in der Nähe fruchtbarer Boden zum Nahrungsmittelanbau und Wald, der genügend Holz in der Nähe hatte, boten gute Bedingungen für menschliches Leben. Dazu ein Gelände, leicht geneigt, eine Bärenwiese, die man nicht mit den damals einfachsten Mitteln roden musste. Das waren damals besonders gute Voraussetzungen für eine Besiedlung.


An der T-förmigen Kreuzung der Handelswege - die Nord/Südrichtung hatte überregionale Bedeutung - entwickelte sich unsere Stadt. Die Entwicklung der Besiedlung und (indirekt die noch vorhandenen Denkmale) sind mit einem Tier untrennbar verbunden. Das Pferd dient seit Jahrtausenden dem Menschen.

 

In der Vergangenheit waren Last- und Reittier auf jedem Hof zu finden und fast alle konnten mit Pferden umgehen. Heute ist es Tier für Freizeit und Sport. Damals mussten alle Nahrungsmittel, Handelsgüter, Baustoffe, Mist, Fäkalien, Leichen von Menschen und Tieren mit Pferd und Wagen transportiert werden.

 

So lebten die Menschen, im Gegensatz zu heute, in unmittelbarer Nähe ihrer Nutztiere. Auch in der Stadt Bernau war dies so. Beispiel ist der Ackerbürgerhof der Familie Bartel, heute das Restaurant mit Hotel "Hofgeflüster“.

 

TIPP: Im Urania Kalender ist das Foto für den Januar eine Luftbildaufnahme mit der Altstadt von Bernau. Darauf ist der Grünzug, sind die Bäume, die jetzt auf den Wallgräben gewachsen sind gut zu erkennen.


Diskutieren Sie mit!

Bitte den Code eingeben:

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.